eBook-Nutzung 2023 (Bitkom)

Geändert am Tue, 16 Jan 2024 um 01:17 PM

Jedes Jahr zum Frankfurter Buchmesser liefert der Digitalverband Bitkom mit seiner Markterhebung Einblicke in die Nutzung von eBooks. Die wichtigsten Fakten hier im Überblick:




Wie digital lesen die Menschen in Deutschland?

  • 80 % der Deutschen lesen Bücher.
  • Ca. ein Drittel (36 %) lesen hin und wieder eBooks.
  • 10 % lesen überwiegend eBooks.
  • 15 % nutzen digital und Print gleich viel.
  • 11 % lesen meist zwar gedruckt, aber auch zum Teil digital.



Wie ist die Verteilung in den Altersgruppen?

  • 16 - 29 Jährige:
    • 50 % lesen hier hin und wieder eBooks.
    • 15 % lesen entweder ausschließlich eBooks oder zumindest mehr digital als gedruckt.
  • Ab 65 Jahren:
    • 15 % nutzen eBooks.
    • Mit 54 % liest die Mehrheit in dieser Altersgruppe ausschließlich gedruckte Bücker.



Kaufen oder leihen

  • 83 % der eBook-Leser*innen zahlen für eBooks (vgl.: 2022 waren es 77 %)
    • eBook-Käufer*innen geben im Schnitt monatlich 9,70 EUR aus (vgl.: 2022 lag dieser Wert bei 9,40 EUR)
    • 62 % zahlen monatlich mindestens 10 EUR oder mehr für eBooks.
  • 53 % der eBook-Leser*innen leihen eBooks (vgl.: 2022 waren es 65 %).
    • Durchschnittlich zahlen Menschen für das Leihen von eBooks monatlich 6,90 EUR (2022 waren es noch 5,60 EUR)
    • 24 % der Menschen, die eBooks ausleihen, zahlen monatlich 10 EUR oder mehr.




Nutzen der Vorlesefunktion

  • 70 % der eBook-Lesenden können sich vorstellen die Vorlesefunktion zu nutzen.
  • 4 % haben es bisher ausprobiert.
  • 19 % lesen lieber klassisch und können sich Vorleseanlassen gar nicht vorstellen.



Lesen wird beliebter, auch eBooks können in Corona-Krise zulegen.

(Zahlen aus 2021)

  • 84 % lesen gedruckte Bücher. Vor-Corona-Vergleich (2019): 79 %
  • 34 % nutzen E-Books. Vor-Corona-Vergleich (2019): 26 %
  • 38 % der Nicht-Nutzer können sich vorstellen, künftig eBooks zu lesen.
  • 41 % lesen deutlich oder eher mehr, 45 % haben ihr Leseverhalten nicht geändert.
  • alle in Deutschland lebenden Menschen (ab 16 Jahren)



Die Zugewinne dürften sich auch auf das veränderte Einkaufsverhalten in Pandemie-Zeiten zurückführen lassen. „In der Pandemie ist eine der großen Stärken von E-Books deutlich geworden: Die digitalen Bücher sind unabhängig von Lieferung und Logistik und binnen Sekunden verfügbar. Wer sich in Corona-Zeiten daran gewöhnt hat, dürfte dem Medium auch künftig treu bleiben.“
Dr. Sebastian Klöß (Bereichsleiter für Consumer Technology – Bitkom) 




Gründe für eBooks

  • größter Vorteil: neuen Lesestoff schnell beziehen (84 % | Vorjahr 79 %)
  • digitale Bücher stehen jederzeit zur Verfügung (76 % | 77 %)
  • Platz sparen (76 % | Vorjahr 75 %)
  • geringes Gewicht (65 % | Vorjahr 66 %)
  • eBook-Funktionen wie Übersetzen, Notizen machen oder Markieren (24 % | Vorjahr 34 %)
  • Anzahl an kostenlosen Büchern (12 % | Vorjahr 16 %)
  • günstigerer Preis im Vergleich zu gedruckten Büchern (11 %)




Kaufen, leihen oder gratis lesen 

(Zahlen aus 2021)

  • 80 % kaufen sich digitale Bücher
    • 48 % geben zwischen 5 und 10 Euro pro Monat aus
    • 39 % geben zwischen 10 und mehr Euro pro Monat aus
  • 58 % leihen eBooks
    • 33 % geben weniger als 5 Euro monatlich für das Ausleihen aus
    • 43 % zahlen zwischen 5 und 10 Euro
  • 23 % lesen kostenlose Bücher



Ausgabegeräte

  • 77 % eReader (Vorjahr: 82 %)
  • 57 % Smartphone (Vorjahr: 51 %)
  • 46 % Tablet (Vorjahr: 42 %)
  • 19 % Laptop (Vorjahr: 21 %)




Nutzeranteile nach Altersgruppen 

(Zahlen aus 2020)

  • 55 % bei den 16- bis 29-Jährigen
  • 32 % bei den 30- bis 49-Jährigen
  • 28 % bei den 50- bis 64-Jährigen
  • 12 % bei den Bürgern ab 65 Jahren




Links zu den vollständigen Artikeln




Aktualisiert am 16. Januar 2024





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