Welche eBook-Formate gibt es?

Geändert am Do, 1 Okt um 5:04 NACHMITTAGS

Kurzantwort

Im Buchhandel haben sich vor allem zwei eBook-Formate etabliert: ePub und PDF. ePubs passen sich meist flexibel an Bildschirm und Schriftgröße an („reflowable"), können aber auch ein festes Layout haben; PDFs behalten immer ihr festes Satzbild. Zu manchen Titeln stellen Verlage beide Formate bereit.

Gilt füreBook-Grundwissen – auch zur Weitergabe an Endkundinnen und Endkunden
ZielgruppeHändlerinnen und Händler und ihr Serviceteam
Voraussetzungkeine

ePub: flexibel — oder bewusst fest

ePubs werden in der Regel im sogenannten reflowable Layout angelegt: Der Text passt sich flexibel an Bildschirmgröße, Schriftgröße und Lesegerät an. Leserinnen und Leser können Schriftart, Schriftgröße und weitere Texteinstellungen ändern. Reflowable Layouts werden meist für Romane und andere Fließtexte ohne Bebilderung verwendet.

Möchte der Verlag sicherstellen, dass Text und Bilder in einem festen Verhältnis zueinander stehen und nicht verändert werden können, wird das ePub im festen Layout (fixed layout) angelegt. Das eignet sich besonders für Koch- und Bilderbücher, Fach- und Reiseliteratur.

PDF: das feste Satzbild

PDFs bieten keine Möglichkeit, Schriftart oder Schriftgröße zu ändern; stattdessen bieten viele Programme eine Zoom-Funktion. Das Format eignet sich besonders für Fachliteratur mit Diagrammen, Formeln oder Fußnoten.

Häufige Rückfragen

Woran erkennen Endkundinnen und Endkunden, welches Format sie kaufen?

Das Format ist Teil der Produktinformationen im Shop — es stammt aus den ONIX-Metadaten des Katalogs.

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