Kurzantwort
Um sicherzustellen, dass eBooks nur von berechtigten Nutzerinnen und Nutzern verwendet werden, setzen Verlage Kopierschutz ein — kurz DRM, für „Digital Rights Management" (digitale Rechteverwaltung). Im Libri.Digital-Katalog gibt es drei Möglichkeiten: soziales DRM (Wasserzeichen), technisches DRM (Kontobindung) oder kein DRM. Welche Variante gilt, entscheidet der Verlag je Titel.
| Gilt für | Kopierschutzverfahren im eBook-Vertrieb |
| Zielgruppe | Händlerinnen und Händler und ihr Serviceteam |
| Voraussetzung | keine |
Die drei Varianten
| Variante | Schutzprinzip | Nutzung durch Endkundinnen und Endkunden |
|---|---|---|
| Soziales DRM zum Artikel | unsichtbares Wasserzeichen, das den ursprünglichen Kauf identifizierbar macht | frei — Datei auf beliebig vielen eigenen Geräten und mit allen gängigen Programmen nutzbar |
| Technisches DRM zum Artikel | Verschlüsselung; Nutzung an ein Konto gebunden (heute: ByteBooks ID) | nur mit „Adobe Digital Editions" oder autorisierten eReadern |
| Kein DRM | kein Schutzmechanismus | frei mit allen gängigen Programmen |
Ziel jedes DRM ist, dass Inhalte nicht ohne Erlaubnis der Rechteinhaberinnen und Rechteinhaber kopiert, verteilt oder anderweitig genutzt werden. So verbindet der digitale Buchmarkt größtmögliche Lesefreiheit mit einem verlässlichen Schutz der Inhalte. Unabhängig von der DRM-Variante gilt die Einzellizenz — siehe Welche Nutzungsrechte gelten für gekaufte eBooks?.
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