Kopierschutz im Überblick: soziales, technisches oder kein DRM

Geändert am Do, 1 Okt um 5:04 NACHMITTAGS

Kurzantwort

Um sicherzustellen, dass eBooks nur von berechtigten Nutzerinnen und Nutzern verwendet werden, setzen Verlage Kopierschutz ein — kurz DRM, für „Digital Rights Management" (digitale Rechteverwaltung). Im Libri.Digital-Katalog gibt es drei Möglichkeiten: soziales DRM (Wasserzeichen), technisches DRM (Kontobindung) oder kein DRM. Welche Variante gilt, entscheidet der Verlag je Titel.

Gilt fürKopierschutzverfahren im eBook-Vertrieb
ZielgruppeHändlerinnen und Händler und ihr Serviceteam
Voraussetzungkeine

Die drei Varianten

VarianteSchutzprinzipNutzung durch Endkundinnen und Endkunden
Soziales DRM
zum Artikel
unsichtbares Wasserzeichen, das den ursprünglichen Kauf identifizierbar machtfrei — Datei auf beliebig vielen eigenen Geräten und mit allen gängigen Programmen nutzbar
Technisches DRM
zum Artikel
Verschlüsselung; Nutzung an ein Konto gebunden (heute: ByteBooks ID)nur mit „Adobe Digital Editions" oder autorisierten eReadern
Kein DRMkein Schutzmechanismusfrei mit allen gängigen Programmen

Ziel jedes DRM ist, dass Inhalte nicht ohne Erlaubnis der Rechteinhaberinnen und Rechteinhaber kopiert, verteilt oder anderweitig genutzt werden. So verbindet der digitale Buchmarkt größtmögliche Lesefreiheit mit einem verlässlichen Schutz der Inhalte. Unabhängig von der DRM-Variante gilt die Einzellizenz — siehe Welche Nutzungsrechte gelten für gekaufte eBooks?.

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